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Vorplatz und Eingang

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Fassade und Sonnenschutz

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Ansicht Süd

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Halle 2-geschossig mit Brücke

Bürogebäude Weltweitwandern GmbH

Bauherr: DI Christian Hlade

Adresse: Gaswerkstrasse 99, 8020 Graz

Funktion: Bürogebäude

Nutzfläche: 340 m2 Büro, 60 m2 Nebengebäude

Realisierung: 2010

Projektleitung: DI Arch. Johann Obereder

Entwurf: Zu Beginn der Planung standen einige, grundlegende Gedanken des Bauherrn zum Thema Wohlfühlbüro und Nachhaltigkeit- nicht nur die Baukonstruktion betreffend. Verschiedene Kulturen und der Bezug zur Natur sollten eine Rolle spielen, entsprechend der Unternehmensphilosophie von weltweitwandern.
Ein großzügiger, multifunktionaler Raum in dem man sich treffen kann, der gleichzeitig Seminarraum, Bibliothek, Gästecafe, Vortragsraum und Sozialraum für die Mitarbeiter sein sollte, wurde diskutiert. Das Haus musste rund um diesen Raum organisiert werden. Er sollte im Zentrum möglichst aller Erschließungsachsen liegen und zu den umliegenden Büros einen nicht nur funktional starken Bezug herstellen.Die Umsetzung in räumliche Proportion, Rhythmisierung der Öffnungen, Gestaltung der Lichtführung und die Wahl der Materialien in diesem Raum stellten das Kernthema des Gesamtentwurfs dar.

Umsetzung:Der kompakte Baukörper teilt das schmale Teppichgrundstück in einen halböffentlichen Vorplatz und eine ruhige, weiche Gartenzone. Der bestehende wertvolle Baumbestand wurde erhalten.
Ein U-förmig, in 2 Geschoßen angelegter Trakt umschließt eine, zum Garten hin, geöffnete Halle.Jeder Büroraum besitzt eine Tür und ein gut dosiertes Innenfenster in diese 2-geschoßige Erschließungshalle. Die geschlossenen Geländer im Obergeschoß, hin zum zentralen Luftraum, ermöglichen im Erdgeschoss eine geschützte, multifunktionale Nutzung. Im großzügigen, von einer Laterne gekrönten, mit natürlichem Licht durchfluteten Innenbereich, bilden sich je nach Schattenwurf an den Wänden und Brüstungen, die Tages- und Jahreszeiten ab.

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Garten mit Pergola

 

 

 

Drei Seiten dieser Halle bestehen aus Büroräumen, verbunden über eine leicht geschwungene Brücke, die vierte Seite wird über eine hohe Glaswand zum Garten hin, mit einem schönen alten Nussbaum als Blickfang, geöffnet.

 

Die einzelnen Büroräume werden von je 2 Mitarbeiterinnen genutzt. Jeder Arbeitsplatz erhält ein eigenes, großzügiges Fenster mit tiefer Leibung und niedrigem Parapet, wo es möglich ist, sich individuell einzurichten, und wo die nötige Rückenfreiheit entsteht, um entspannt zu arbeiten. Der äußere Fassadenrhythmus wird durch diese innere Ordnung maßgeblich bestimmt. So ist der gesamte, nach außen hin kompakt in Erscheinung tretende Baukörper von innen heraus konzipiert.

 

Die Wahl sämtlicher Baumaterialien, unterlag strengen Kriterien betreffend Nachhaltigkeit. . Unbehandeltes Lärchenholz an der Fassade, geölte Holz- und Stahloberflächen und ökologisch bedenkenlose Anstriche im Innenbereich bestätigen dies.