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Wettbewerbsprojekt 2004

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Realisierung 2006 – 2007

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Front Office

 

 

 

 

 

 

Forschungs- und Gründungszentrum W.E.I.Z. II „Kühle Kiste“

 

Adresse:

 

Weizer Energie Innovationszentrum GmbH

Franz-Pichler-Straße 30, 8160 Weiz

 

Gebäude:

 

Eckdaten:         Bruttogeschossfläche     3.330 m2

Nettogrundfläche            2.880 m2

Nutzfläche                     2.140 m2

Bruttorauminhalt            12.500 m3

 

Das neue Gebäude wird mit dem W.E.I.Z. I einen gemeinsamen Vorplatz bilden („Platz der Energie“) und stellt einen weiteren Baustein in der ökologischen Stadtteilsanierung dar.

 

Über einen gemeinsamen Haupteingang werden W.E.I.Z. I und W.E.I.Z. II auf kürzestem Wege miteinander verbunden (gemeinsame Präsentation und Frontoffice).

Die Nutzflächen des neuen Gebäudes sind rund um eine zentrale Halle mit Oberlicht angeordnet > geringe Erschließungsflächen, natürliches Licht in alle Geschosse.

 

Ein kostengünstiges Konstruktionssystem (Stahlbetonstützen, Betondecken) erlaubt flexible Büroraumaufteilung und steht in Zusammenhang mit dem Heiz- und Kühlsystem.

Das Dach wird als Flachdachkonstruktion mit Kiesschüttung ausgeführt.

 

Der hohe Dämmstandard der Außenhaut und Fenster senkt Heiz- und Kühllasten

 

 

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Nutzung:

 

Im Erdgeschoss befinden sich NTC- Laborräume (Präparationslabor, Physikalisches Labor und Optisches Labor) und Büros. Hier werden Materialien für das im Keller liegende große Labor, das zur Hälfte als Reinraum ausgeführt wird vorbereitet.

Im Keller befinden sich außerdem Technikräume, Werkstätten, Lagerräume und Sozialraum. Zusätzlich zum Hauptstiegenhaus gibt es aus dem Keller einen 2. Fluchtweg über den Einbringschacht.

Das 1. und 2.OG weisen eine reine Büronutzung auf (Bürogrößen 24 – 70 m2).

 

Bei maximaler Belegung sind im Neubau bis zu 150 Arbeitsplätze möglich.

 

 

Energiekonzept „Kühle Kiste“:

 

– kompakter Baukörper mit guter Wärmedämmung

– optimiertes Wand- Öffnungsverhältnis

– thermisch aktive Speichermassen

Betonkernaktivierung (Register in Betondecke)

– Erdreichregister Tiefensonden und Wärmepumpe

– Nachtauskühlung über die Halle

– Sonnenschutz sensorgesteuert

– Energiekennzahl 30 kWh/m2a

(Niedrigstenergiehaus Wärmeschutzklasse A)

 

Heizung und Kühlung erfolgen über Erdsonden in Kombination mit einer Wärmepumpe. Der Ganzjahresbetrieb der Erdsonden verhindert ein Aufschaukeln der Erdreichtemperatur. Der Großteil des Kühlbedarfs wird über „free- cooling“ abgedeckt.

Über Fernwärme und Kleinstkonvektoren wird die Spitzenlast Heizung abgedeckt (Komfortregelung).